Herzlich Willkommen  im K.A.T.ZEN trum Birkenstein

Seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts stellen viele Studien fest, dass sich der Gesundheitszustand in der Bevölkerung zunehmend verschlechtert. Die allgemeine Leistungsfähigkeit der Menschen sinkt drastisch. Darüber täuschen auch nicht die überragenden Leistungen von Topathleten hinweg.

Unsere seit den 70iger Jahren in Birkenstein ansässige Lehr- und Trainingsstätte mit den zugehörigen Mitgliedsvereinen steht vor dem gleichen Problem. Während messbare Leistungen früher mit einer normalen Grundlagenathletik erzielt werden konnten, müssen heute Anfänger erst körperlich und mental aufgebaut werden, bevor eine Spezialisierung möglich ist. Findet dieser Fakt keine Beachtung, sind körperliche Schäden durch den Sport vorprogrammiert.

Das Ausbildungsteam unserer Einrichtung suchte nach Alternativen und fand eine Lösung:

Konzentration – Atmung – Technik – Zen ( meditativ )

Willfried Achilles, der Leiter unseres Zentrums und selbst Aktiver als auch Übungsleiter für Bergsteiger, Marathonläufer und Kampfsportler, wurde in den 70iger Jahren von den Schriften Findeisens (Mediziner) inspiriert. Dieser entwickelte eine ganze Reihe von Therapiemaßnahmen zur Wiedereingliederung hirngeschädigter Unfallopfer (Ergotherapie). Kernstück seiner Therapie ist die Fähigkeit des Gehirns, Aufgaben von anderen Hirnarealen übernehmen zu lassen, wenn die dafür ursprünglich vorgesehenen geschädigt wurden. W. Achilles leitete daraus ab: Wenn Unfallgeschädigte die Ausfälle unter schwierigsten Voraussetzungen kompensieren können, um Funktionen wieder herzustellen, muss das bei Gesunden in der Prävention und bei Erkrankten in der Rehabilitation auch möglich sein.

Dabei trifft man bei gesunden Sportlern auf einen nicht zu unterschätzenden Widerstand: Ein rechtshändiger Tennisspieler, der zur Weltklasse gehört, wird grundsätzlich nicht einsehen, warum er plötzlich mit der linken Hand spielen soll. Jeder Anfänger könnte ihn schlagen. Ebenso erkennt ein schleichend Erkrankter nicht seine gestörte Lebensqualität. Die Sehkraft nimmt ab und er merkt nicht, dass er eine Brille benötigt.

Anders der Unfallgeschädigte oder spontan Erkrankte: Er erinnert sich noch an gestern und seine damals vorhandene Lebensqualität. Um diese wieder zu erlangen, wird er bereit sein, etwas grundsätzlich zu ändern.

1975 bis heute ist die Ausbildung im K.A.T.Zentrum Birkenstein mit großem Erfolg davon geprägt, intuitiv Übungskomplexe zusammenzustellen, um sie u.a. für die Prävention und Rehabilitation mit den Mitteln des Sports nutzen zu können. Die Trainingsmethodik basiert auf folgenden Ansätzen:

1. In Zusammenarbeit mit Fachexperten fließen Erkenntnisse der modernen Sprachlehrmethoden, der Gedächtnisforschung, der angewandten Psychologie und mentale Lerntheorien in das Training ein.

2. Die linke und rechte Gehirnhälfte ( rationaler und emotionaler Bezug ) werden komplex in das Training einbezogen.

3. Eine Synthese aus mentaler Entspannung, positiv-motivierender Suggestion und rhythmischer Intonation, die auf eine Methode des bulgarischen Arztes und Psychotherapeuten, Dr. Georgi Lozanov in den 60iger Jahren zurückgreift, führt zum Training im Alpha-Zustand. Das ist eine Methode, Bewegungsabläufe rational vom Oberbewusstsein erfassen zu können.

4. Wesentlicher Bestandteil des Trainings sind Wiederholungen, um in die unbewusste Ebene zu gelangen. Durch Rückkopplung zum bewussten Üben werden Regeln erkennbar.

5. Das Übungsangebot verfolgt das Prinzip des vergrößerten “Input”. Dem Teilnehmer wird gezielt ein Überangebot von Informationen, optisch und akustisch untermauert, nahe gebracht. Es ist bekannt, dass wesentlich mehr Informationen peripher wahrgenommen werden und nur ein sehr kleiner Teil bewusst. (Eine Erscheinung, die jeder Lehrer kennt.) Die Vergrößerung des Inputs führt zu einer Vergrößerung der aktivierbaren Informationsmenge.

6. Mit Hilfe der Integration von kognitiven Elementen in Form einer Reflexion bestimmter kausaler Zusammenhänge von Grundbewegungen und praktischer Gruppendynamik wird der Lernprozess optimiert und beschleunigt. Nach jeder Übungseinheit sollte das Bedürfnis entstehen, individuell zu Hause zu üben, bis daraus ein freiwilliges Heimtraining wird.

7. Der Nutzen, den unser Training für den individuellen Gesundheitszustand hat, kann sichtbar gemacht werden. In vielen Studien evaluieren wir die Effektivität unseres Training. Besuchen Sie: www.hrv-team-birkenstein.de