Höhenwanderung in den Dolomiten

Wir waren vom 21. bis zum 25. Oktober in den Dolomiten auf knapp 2000m Höhe wandern.

Am 21. fuhren wir um ca. 18.00 Uhr los. Nach einer ungefähr 14-Stündigen, anstrengenden Fahrt kamen wir in Italien am Parkplatz zum Refugio GIAF an.

Um 9.00 Uhr wanderten wir los. Uns erwartete ein langer, nasser, anstrengender Aufstieg zur Hütte der von Regen begleitet wurde. Oben erleichtert angekommen,

gingen wir in die Hütte und legten unsere nassen Sachen ab. Glücklicherweise war dort ein Kamin, so gingen einige noch wandern, während andere damit beschäftigt

waren, die Sachen zu trocknen.

Am nächsten Tag teilten wir uns in zwei Gruppen ein, die einen wanderten in Richtung alter Bunker aus dem ersten Weltkrieg, die anderen wanderten auf einem

hochgelegenen Wanderweg. Erst ging dieser durch ein Stück Wald ein paar Serpentinen hoch, dann an einem Schild konnten wir die Autos von oben sehen. Von

dortaus gingen wir weiter bis zu einer Hochebene. Einige hofften jetzt wäre es nich t mehr so schlimm wie vorher, dem war aber nicht so. Nach der Ebene

sah man den gesammten Abgrund, aber der Ausblick über den Wolken ließ die größte Angst wieder schwinden. Der Weg ging öfters auch über Geröllfelder, die

zum Teil locker waren, doch mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Je Höher man kam, umso mehr merkte man die dünne Luft, durch verschiedene Symptome.

Später kamen wir an einem riesigen Geröllfeld an. Der Weg dort führte hinunter, so mussten wir das Geröllfeld runtersurfen. Der letzte

Weg führte durch einen riesigen Nadelwald bis wir endlich da ankamen, wo die andere Gruppe wartete. Wir fuhren noch in ein Restaurant, dann wieder zurück zum

Parkplatz wo uns ein erneuter Aufstieg zurück zur Hütte erwartete... An diesem Abend konnten wir gut schlafen.

Den Tag danach teilten wir uns wieder in zwei Gruppen, die einen wollten Klettern gehen, die ander Gruppe wanderte später gemütlich von schöner Aussicht

umgeben hinterher. Wir machten uns noch eine schöne Zeit bis zum Abend bis wir am nächsten Tag wieder sehr lange nach Hause fuhren.

>So anstrengend es auch war, es hat sich auf jeden Fall gelohnt und es ist eine Wiederholung wert!!!

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